Ich bin Adrian Fässler, Systementwickler aus Steinen im Kanton Schwyz. Von Dezember bis April arbeite ich als Snowboardlehrer in Scuol und habe hier eine Wohnung. Was als Wintersaison begann, ist inzwischen ein zweiter Arbeitsort: Websites für Betriebe im Unterengadin, gebaut von jemandem, der die Talschaft kennt.
Was eine Website im Engadin leisten muss
Ein Betrieb im Unterengadin hat andere Anforderungen als ein Handwerker im Mittelland. Fünf davon entscheiden darüber, ob eine Website Gäste bringt oder nur existiert.
- Mehrere Sprachen. Ihre Gäste kommen aus der Deutschschweiz, aus Deutschland, Italien und dem Ausland. Eine rein deutsche Website verliert einen Teil davon, bevor das erste Wort gelesen wird.
- Zwei Saisons. Winter und Sommer sind verschiedene Geschäfte mit verschiedenen Angeboten und Öffnungszeiten. Das muss sich umstellen lassen, ohne dass Sie jemanden anrufen müssen.
- Handy und schwacher Empfang. Gesucht wird unterwegs, oft mit einem Balken Netz. Eine schwere Website lädt dann gar nicht — und der Gast ist beim nächsten Treffer.
- Buchung ohne Bruch. Wenn Sie bereits ein Buchungssystem nutzen, wird es angebunden statt ersetzt. Zwei Systeme nebeneinander erzeugen doppelte Arbeit und falsche Belegungen.
- Bilder, die tragen. Hier verkauft das Bild. Grosse Fotos müssen trotzdem schnell laden — das ist eine technische Aufgabe, keine gestalterische.
Für wen ich im Unterengadin arbeite
Betriebe in Scuol, Ftan, Sent, Ardez, Tarasp, Guarda, Susch, Lavin, Zernez und Samnaun — vom Einzelunternehmen bis zum mittleren Hotel.
Beherbergung und Gastronomie
Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Restaurants. Schwerpunkt: mehrsprachig, Buchungsanbindung, saisonale Angebote.
Bergsport und Freizeit
Skischulen, Bergführer, Sportgeschäfte, Vermietung. Schwerpunkt: Kurse und Termine, Wetter- und Saisonhinweise, schnelle Buchung vom Handy.
Gewerbe und Dienstleistung
Handwerk, Bau, Technik, Praxen. Schwerpunkt: bei der lokalen Suche gefunden werden und Anfragen erhalten, die schon vorbereitet sind.
Warum ein Systementwickler und kein Gestalter
Bevor ich Websites gebaut habe, habe ich zwölf Jahre lang Software für Industrieanlagen entwickelt, davon fast neun als Projektleiter Automation. In dieser Arbeit gibt es kein „funktioniert meistens“: Eine Anlage, die nur bei gutem Wetter läuft, ist keine Anlage.
Diese Haltung nehme ich mit. Ihre Website soll gut aussehen — aber zuerst muss sie funktionieren: auf jedem Gerät, bei jeder Verbindung, auch in fünf Jahren noch. Mehr über meinen Hintergrund.
Projekte aus der Praxis
Vier Betriebe, vier unterschiedliche Anforderungen – vom Planungsbüro über die Autowerkstatt bis zum Onlineshop für technische Produkte. Ein Tourismusbetrieb ist noch nicht darunter, und das sage ich lieber vorher als hinterher. Verlangt wird am Ende dasselbe: klare Struktur, kurze Ladezeiten, saubere Erweiterbarkeit.
- bissig.swiss – Website für Bauplanung und Baumanagement
- Dan’s Garage – Webdesign für eine Autowerkstatt
- Lüönd Marketing – Auftritt für eine junge Marketing-Agentur
- Energina Power – Onlineshop für Stromversorgung im Camper
Ihr Betrieb liegt nicht im Engadin, sondern im Kanton Schwyz, in Zug oder Luzern? Firmensitz ist Steinen SZ – was das für die Zusammenarbeit heisst, steht auf der Seite Webdesign Zentralschweiz.
Was kostet eine Website?
Viele Anbieter nennen erst im Gespräch Zahlen. Ich sage sie vorher: Eine One-Page-Website kostet CHF 1’200, eine mehrseitige Firmenwebsite CHF 3’500, ein grösserer Auftritt mit erweiterter Suchmaschinenoptimierung CHF 6’500. Mehrsprachigkeit, Buchungssysteme und Shops liegen darüber.
Was in welchem Paket enthalten ist, steht offen auf der Angebotsseite — auch die Punkte, die andere gern weglassen.
Häufige Fragen
Sie sind nur im Winter hier — was ist im Sommer?
Die laufende Betreuung braucht keine Anwesenheit: Updates, Textänderungen, neue Seiten und Support erledige ich von Steinen aus, wie für alle meine Kunden. Für Projektstarts und grössere Besprechungen komme ich auch ausserhalb der Saison ins Tal. Ehrlich gesagt ist die Erreichbarkeit im Sommer sogar besser, weil ich dann nicht auf dem Berg stehe.
Können Sie eine mehrsprachige Website bauen?
Ja. Deutsch, Englisch und Italienisch sind die üblichen Kombinationen, Rumantsch ist möglich. Wichtig ist die Technik dahinter: Die Sprachversionen müssen für Google sauber verknüpft sein, sonst konkurrieren sie sich gegenseitig. Die Übersetzung selbst liefern Sie oder ein Übersetzer — ich baue die Struktur.
Wir haben schon ein Buchungssystem. Muss das weg?
Nein, und meist ist es auch keine gute Idee. Ein bestehendes Buchungssystem wird eingebunden, damit Sie weiter in der gewohnten Oberfläche arbeiten. Zwei parallele Systeme führen zu doppelter Pflege und irgendwann zu einer Doppelbelegung.
Was passiert mit unserer bestehenden Website?
Die bleibt online, bis die neue fertig ist — umgestellt wird an einem Stück. Bestehende Adressen leite ich auf die neuen Seiten um, damit Ihre bisherige Sichtbarkeit bei Google erhalten bleibt. Dieser Punkt wird häufig vergessen und kostet dann eine ganze Saison.
Wie lange dauert es?
Eine One-Page-Website zwei bis drei Wochen, eine mehrseitige Firmenwebsite vier bis acht. Der grösste Faktor sind nicht meine Arbeitsschritte, sondern wie schnell Texte und Bilder kommen. Wenn eine Website zur Saison stehen soll, planen wir rückwärts vom Termin.
Treffen wir uns im Tal
Ein erstes Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Während der Saison gern bei Ihnen im Betrieb, sonst per Telefon oder Video. Sie schildern Ihr Vorhaben, ich sage Ihnen ehrlich, ob und wie ich helfen kann.

